Brexit-Folgen und der Datenschutz: Eine britische Sichtweise

Während die Auswirkungen des Brexits momentan noch sehr ungewiss sind, ist es äußerst wahrscheinlich, dass Großbritannien – selbst im Falle eines Austritts aus der EU – die DSGVO dennoch umsetzen oder jedenfalls eine eigene, jedoch an die DSGVO angelehnte Regelung etablieren wird. Für UK erscheint solch eine Vorgehensweise notwendig, um einen freien Datenverkehr zwischen der EU und Großbritannien in Anbetracht ihrer fortwährenden Handelsbeziehungen – ungeachtet jeglicher Post-Brexit Szenarien – sicherstellen zu können. Aussagen der britischen Datenschutzbehörde (UK Information Commissioner’s Office – ICO) vor und nach dem Referendum bestätigen diese Einschätzung. Ein Statement dazu können Sie beispielsweise auf der offiziellen Seite des ICO nachlesen.

Deutsche Unternehmen in Großbritannien: Kommentare zu den Brexit-Folgen

Vor diesem Hintergrund empfehlen wir auch deutschen Unternehmen, insbesondere wenn sie über eine Niederlassung in Großbritannien verfügen oder dort anderweitig geschäftlich tätig sind, den Blick auf das Vereinigte Königreich nicht gänzlich zu verlieren. Auf unserer internationalen Homepage finden Sie mehrere Beträge, in denen die wesentlichen Reformbereiche der DSGVO und ihre (möglichen) Auswirkungen auf Ihr Unternehmen aus britischer rechtlicher Sichtweise diskutiert werden:

Tobias Rothkegel
Geposted von Tobias Rothkegel

Tobias Rothkegel ist Rechtsanwalt in unserem Büro in Hamburg. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt im IT- und Datenschutzrecht. Hierbei berät er sowohl führende Unternehmen als auch Start-ups im Digital-Business-Sektor.

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